Wurzelchakra – Sitz der Lebenskraft

Viele Menschen beklagen sich derzeit, dass sie sich erschöpft, niedergeschlagen und energielos fühlen. Wir erleben als Kollektiv gerade ein Zusammenbrechen bisheriger vermeintlich haltgebender gesellschaftlicher Strukturen in Politik, Medienbereich, Bildung, Religion, Sport, Kultur und Freizeit. Wie können wir in diesen anspruchsvollen Zeiten unsere Kraft bündeln und aktivieren?



„Energie“ wird in den alten indischen Lehren als „Information, die sich bewegt“ bezeichnet. Aus dem energetischen Blickwinkel betrachtet, ist der Mensch weit mehr als der sichtbare physische Körper. Dieser ist von einem feinstofflichen (=nicht sichtbaren) Energiefeld durchdrungen und umgeben, welches eine große Bandbreite verschiedener Schwingungsbereiche umfasst.


Der physische Körper hat neben den Blutgefäßen und dem Nervensystem ein feinstoffliches Energieleitsystem, durch welches die Lebensenergie im Körper verteilt wird. Analog zum Nervensystem besteht auch das Energiesystem aus einer Vielzahl von Energiekanälen und Energieleitbahnen (in der traditionellen chinesischen Medizin = Meridiane und Akupunkturpunkte; in der ayurvedischen Medizin = Nadis und Chakras).


„Chakra“ ist ein Sanskritwort und bedeutet „Rad aus Licht“. Die Chakren sind sozusagen das Kommunikationssystem und die Transformatoren des menschlichen Energiefeldes. Durch diese „Energiewirbel“ werden Lebensenergie und Zellinformationen zwischen dem anatomischen Körper und dem Energiekörper ausgetauscht. Vollständig dargestellt wurde das Wissen der Chakras erstmals in einem Text namens „Sat-Chakra-Nirupana“, welcher im 16.Jahrhundert von einem indischen Yogi verfasst wurde. Das Buch „The Serpent Power“ (aus dem Jahr 1919) von Arthur Avalon machte die Chakrenlehre in der westlichen Welt bekannt.


Dr. Valerie Hunt, Professorin an der University of California, Los Angeles, USA, bestätigte durch umfangreiche Forschungen mit Frequenzmessgeräten die Existenz der Chakras. Das Forscherteam um Rollin Mc Craty, PhD, CEO des Institute of Heart Marth in Boulder Creek, California, USA, machte mittels Spektralanalyse das elektromagnetische Feld des Herzens sichtbar.


Um mit „beiden Beinen im Leben zu stehen“, innerlich ausgeglichen zu sein, sich vertrauensvoll und gelassen auf Veränderungen einlassen zu können, ist es wichtig, ein offenes und aktiviertes Muladhara (=Wurzelchakra) zu haben. Es ist das Basischakra und befindet sich am Damm zwischen Genitalien und After. Es wird dem Element Erde zugeordnet.

  • Farbe: ROT

  • Drüsensystem: Nebennieren, Plexus sacralis Weiterleitung der Lebensenergie zu Skelettsystem und Zähne, Beine und Füße, Haut, Dammregion, äußere Geschlechtsorgane, Dickdarm, Lymphsystem, Nase

  • Hormone: Adrenalin, Noradrenalin, Aldosteron

  • Sinn: Geruch

  • Aktiviertes Chakra: Fröhlichkeit, Sicherheit, Vitalität, Urvertrauen, gute Verbindung zu allem Irdischen (Geld, Macht, Karriere), guter Sprecher, Stabilität und innere Stärke, Bodenhaftung, Beharrlichkeit und Ausdauer

  • Blockiertes Chakra: Überlebensangst, Angst vor Veränderungen, Angst durch mangelnde Zugehörigkeit, soziale Isolierung, entkoppeltes Körpergefühl

  • Temperament: cholerisch

  • Metall: Eisen


Wie kann das Wurzelchakra geöffnet und aktiviert werden?

  • Aufarbeitung frühkindlicher Traumata

  • Körperarbeit, um festsitzende traumatische Informationen zu lösen und neues Körperempfinden zu entwickeln (z.B. Hatha und Kundalini Yoga, Massage, …)

  • Regelmäßige Meditation

  • Körperlicher Genuss in Form von achtsamer Sexualität, Zärtlichkeit, gutem Essen

  • Gute Verbindung zur Natur und Erde durch Gartenarbeiten, Waldspaziergänge, Laufen, Betrachten von Sonnenuntergängen, Aufenthalte in den Bergen oder am Meer

  • Unterstützung durch Edelsteine (Koralle, Achat, Granat, Rubin, Hämatit, roter Jaspis)

  • Unterstützung durch Aromaöle (Nelke, Zeder, Zypresse, Weihrauch, Myrrhe)

  • Stärkende Nahrungsmittel sind Karotten, rote Rüben, Kürbiscremesuppe, Kartoffeln, Pastinaken, Rettich, Radieschen, Hülsenfrüchte, Nüsse, Kürbiskerne…

Generell macht es Sinn, zu lernen, den Körper wirklich zu spüren. Sport in jeder Form wirkt sehr unterstützend, wenn man gut verbunden bleibt und den Körper auch innen spürt. Integration der Farbe Rot aktiviert zusätzlich heilende Kräfte.


Meditation

  • Setze dich bequem auf einen Stuhl

  • Atme weißes Licht über dein Wurzelchakra ein

  • Dein Wurzelchakra transformiert dieses Licht in eine rote Wolke und du atmest rotes Licht aus

  • Summe beim Ausatmen zusätzlich das Mantra LAM und führe das Prithivi Mudra durch

„für Leoni Elisa“