Cellulitis loswerden – die besten Tipps

Sommer, Sonne und Urlaubsfeeling in kurzer Hose oder schönem Kleid – ein herrliches Gefühl, wenn da nicht diese unschönen Dellen in der Haut der Oberschenkel wären! Drogeriemärkte, Kosmetikindustrie und Werbung versprechen wahre Wunder durch Anwendung teurer Cremes, Lotionen, Peelings und „seltsamen“ Massagegeräten. Sie haben schon alles probiert und viel Geld umsonst ausgegeben? Dann ist es Zeit, durch längerfristige „innere“ Behandlungen Ihre Haut-Silhouette sichtbar zu festigen und zu straffen.



Unser Bindegewebe (auch Fasziengewebe genannt) bildet mit seinem komplexen dreidimensionalen Aufbau das Grundgerüst für unseren Körper. Werden mit der Ernährung nicht ausreichend Basen aufgenommen, kommt es zu einer latenten Übersäuerung (Azidose) des Gewebes. Fettzellen speichern neben den Säuren zusätzlich hormonähnliche Substanzen wie Pestizide, Herbizide, Aluminium und andere Umweltgifte. Durch die zunehmende Verschlackung kommt es zu Entzündungsreaktionen, Verkleben von kollagenen Fasern, undichten Stellen, Stau der Blutzirkulation in den Kapillaren und Abflussbehinderung der Lymphe. Das Ergebnis: Cellulitis oder „Orangenhaut“.


Ernährung

  • Etwa zwei Liter reines Wasser pro Tag sind erforderlich, um Stoffwechselschlacken und Gifte aus dem Körper zu spülen.

  • Weniger Salz bewirkt eine verminderte Wasserspeicherung im Gewebe.

  • Vermeidung von Kaffee, schwarzem Tee, Cola, Energy Drinks, Süßgetränken und Alkohol sind ratsam, da diese zu übersäuertem und oftmals dehydriertem Gewebe führen.

  • Vitamin C in hohen Dosen (als Nahrungsergänzung und in Zitrusfrüchten, Ananas, Beeren und vielen anderen Früchten und Kräutern) stärkt durch Verdichtung der Kollagenfasern das Bindegewebe.

Ein guter Tipp: täglich morgens einen halben Liter 10 Minuten gekochtes Wasser lauwarm mit dem Saft einer Bio-Zitrone nüchtern trinken.

  • Kaliumreiche Lebensmittel wie Spargel, Karfiol und Brokkoli sind weitere gute Helfer beim Entschlacken und Entwässern.

  • Bindegewebsaufbauende Aminosäuren (Cystein, Methionin, Lysin, Arginin, Prolin und Glycin) sind reichlich in Keimsaaten, rohen Hanfsamen und grünem Blattgemüse enthalten.

  • Vitamin E (in Sonnenblumen- und Pinienkernen, Grünkohl, Spinat, Petersilie und Brokkoli) ist für eine gesunde Zellstruktur sehr wichtig und hat zusätzlich stark entzündungshemmende Wirkung.

  • Basische Ernährung kombiniert mit der Einnahme von MSM steuert einer Übersäuerung entgegen, stärkt das Bindegewebe und strafft und verjüngt die Haut.

Sportliche Aktivitäten

  • Joggen, Walken, Fahrradfahren und Treppensteigen regen die Fettverbrennung an.

  • Zusätzliches Krafttraining führt zu fester Muskulatur und Straffung der Hautkonturen.

Alternative Hausmittel

  • Kaffeesatz gemischt mit Weizenkeimöl an den Problemzonen (Oberschenkel, Oberarme) verteilen und 10 Minuten einmassieren – es kommt zu Steigerung der Durchblutung und erhöhter Fettverbrennung.

  • Einreibungen mit Meersalz (2 EL Meersalz, 1 EL Mandelöl, 1 EL Olivenöl) entfernen alte Hautschuppen und wirken entgiftend.

  • Basenbäder sollten am besten zweimal wöchentlich für eine erfolgreiche Behandlung durchgeführt werden. Nach etwa 20 Minuten werden die tieferen Hautschichten angeregt, überschüssige Säuren und Schadstoffe auszuscheiden.